Benutzerdefinierte Suche

Fliesen von Holzböden

Fliesen von Holzböden, geht das denn ?

Holzböden Fliesen, ist das überhaupt möglich ? Eine Frage die man so einfach mal wieder nicht beantworten kann, grundsätzlich ja, denn möglich ist ja bekanntlich alles, ob es funktioniert und vor allem wie, steht auf einem anderen Blatt.

Als erstes sollte geklärt werden um welche Art von Holzboden es sich hier handelt, ist es ein Dielenboden oder besteht er aus Spanplatten, wie alt ist der Boden in etwa, und wie stark ist das verarbeitet Material.
Es ist in jedem Fall sehr wichtig sich im Vorfeld hier ein Bild vom zu versteckenden Untergrund zu machen, die genaue Beschaffenheit spielt hier ein sehr wichtige Rolle.

Das Alter und die Materialstärken sind sehr wichtig, schließlich sollen sie den neuen Aufbau tragen, ja und nicht nur den, nein, auch man selbst möchte sich doch darauf bewegen, eventuell mal eine Party feiern, vielleicht noch mit vielen Gästen. Wer die meisten Partys kennt wird sicherlich wissen das eine nicht gerade mindere Menge der Gäste sich oft im Küchenbereich vergnügt, sei es nur weil da die Getränke im Kühlschrank stehen.

Bei der Materialstärke geht es im Grunde um die Tragkraft und die zukünftige Haltbarkeit, nicht selten sehen die Dielen oder Plattenböden gerade in Feuchträumen in der Draufsicht gut aus und von unten gammelt es langsam vor sich hin.

Hier nun die wichtigsten Punkte die zu beachten sind:

  • Feucht oder Nasszellen bzw. Nassstellen finden
  • Materialstärke, Dielen- Plattenstärke prüfen, evtl. Testloch/löcher sägen/Bohren
  • Untergrund und Balkenlage prüfen
  • Schwingungsverhalten des Boden testen

Wie sieht der Dielen- oder Holzboden aus, ist er tragfähig genug für den neuen Aufbau, sind die Balkenabstände ausreichend und ist kein Feuchteschaden oder Schimmelbefall entdeckt worden, beginnt nun die Auswahl der aufzubauenden Grundstoffe.
Dieses Bild habe ich nicht grundlos ausgewählt, mir ging es hierbei um die Ansicht, die Blaufäule ist in vielen Fällen von oben nicht erkennbar, erst bei Aufnahme einiger Dielen lässt die Fäule sich von unten erkennen, bei älteren oder alten Dielen ist sie meist aber soweit fortgeschritten das sie nicht verkennbar ist, und man an den Stellen durchtreten kann.

Untergrund Aufbau

Ist man sich nun im klaren was den Untergrund betrifft, kann die Planung den Aufbau betreffend beginnen. Eine der wichtigsten Fragen die sich hier stellen: wird dies ein sogenannter Feuchtraum oder gar eine Nasszelle, sprich Bad oder Dusche, denn hier wären dann zusätzlich Maßnahmen zu treffen. Bei Räumlichkeiten mit einer sehr hohen Feuchtigkeit muß natürlich ausreichend isoliert werden, da Holzböden aber sehr stark arbeiten durch Wäme oder Kälte, muß man hier besonders gewissenhaft vorgehen. Ein Kunststoffanstrich wäre in jedem Fall empfehlenswert.

Auf den vorderen Seiten hab ich den Aufbau mit den Lewis-Schwalbenschwanzplatten® geschildert im Bereich Betonböden , dies muß aber nicht immer sein, man kann auch auf Holzböden Fliesen verlegen. Auf der sicheren Seite ist man immer, vorausgesetzt die Möglichkeit besteht; wenn man auf den bestehenden Holzboden eine Fußbodenverlegeplatte verlegen kann, hier empfiehlt sich eine V100 in 25 mm Stärke, nach Vorschrift verschraubt. Der Nachteil hierbei ist ´natürlich der eventuell enstehende Höhenunterschied zum restlichen Boden in den umliegenden Räumen. Der Unterschied in der Höhe lässt sich ganz einfach ermitteln aus Plattenhöhe,Fliesenstärke und Fliesenkleber bzw. Fliesenmörtel, und eventueller Dichtschlämme oder anderer Dichtmaterialien. Einfaches Beispiel 25mm Platte + 8mm Fliese + 2mm Dichtung = 30mm oder eben 3 cm.

Eine weitere Möglichkeit ist natürlich ein System, indem mit einer faserverstärkten Spachtelmasse in einer vorgegebenen Schichtdicke gearbeitet wird, jene variiert je nach Hersteller,hier gibt es einige, und jeder schwört auf sein System. Die beste Methode ist es den Fachhandel oder das Netz etwas zu bemühen und die Eigenschaften der Werkstoffe zu vergleichen, eventuell in einigen Foren nach schon gemachten Erfahrungen suchen, oder direkt danach zu Fragen, dies erspart viel Ärger in der Zukunft.

Auch bei diesem System erhöht sich der Aufbau, allerdings ist dieser hier nicht so extrem wie in der Plattenbauweise da die Spachtelmassen in der Regel nur in Schichtstärken zwischen 5 – 10 mm aufgetragen werden, man spart in der Regel zwischen 1 – 1,5 cm Fußbodenaufbau.

Der Bautipp:

Ersatzakkus Qualität und Preiswert

——————————-

.