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Trockenbau Tips und Tricks

Auch hier wieder ein paar Tips und Tricks zum Thema Trockenbau

Trockenbauwände kann man erstellen wie auf den vorhergehenden Bildern, aber auch als reine “Vorsatzschale” um einen ebenen Untergrund herzustellen, ebenfalls können Trockenbauplatten auch direkt auf den Untergrund geklebt werden, hierzu gibt es einen Speziellen Trockenbaukleber. Dies erfordert wie so oft, auch hier ein bisschen Übung, da das Verfahren des andrückens eine sehr gefühlvolle Angelegenheit ist und man schnell eine “Delle” eindrücken kann.

Wer sich bei den Spachtelarbeiten nicht mit Gewebeband anfreunden kann, welches in die Spachtelfugen eingelegt werden sollte, der kann auch “einen” Euro mehr investieren und Faserverstärkte Spachtelmasse kaufen, allerdings ist hierbei darauf zu achten,das keine größeren Spalten überbrückt werden max.10mm, bei ältern Gebäuden,Fachwerhäusern oder Dachausbauten sollte in jedem Fall ein Gewebeband verwendet werden, da die hier die Belastungen etwas höher sind.

Bei der Wahl der Trockenbauplatten sollte immer auf deren Einsatzbereich geachtet werden, man unterscheide in Feuchtraum, standard Wohnraum,Feuerschutz bzw.Feuerhemmenden Einsatz oder auch Schallisolierte sowie Schallschützende Räumlichkeiten. Für die Verkleidung von Abgasrohren sind Spezielle Hitzeunempfindliche Platten vorgeschrieben, standard Trockenbauplatten verlieren ihre Eigenschaften über 50°C durch Ausdampfen des Kristallwassers

Schallschutzwände oder Decken nach eigenem Ermessen in vorhandene Räumlichkeiten zu integrieren ist ein sehr waghalsiges Unterfangen und sehr oft auch unnütz, ohne ein Schallschutzgutachten weiß man nicht welche die Schallübertragenden Elemente des Raumes sind.
Oftmals werden mehrere Tausend Euro in solche Vorhaben investiert, jedoch ohne den gewünschten Erfolg, was nutzt es eine Schallschutzdecke einbauen zu lassen oder einzubauen, wenn das übertragende Element ein Pfeiler oder eine Stütze ist und es ausgereicht hätte diese zu isolieren ? Ebenso können es schwingende Deckenbalken des Fußbodens sein, oder auch einfach nur Kabel- bzw. Rohrschächte, Stahlrahmenelemente alter Fensteranlagen die mit dem Fenstersturz fest verbunden sind, es gibt hier reichhaltige Spekulationsmöglichkeiten, Aufschluß jedoch gibt nur eine Messung.

Ab einer Einbausumme von 5000,- Euro ist eine vorherige Messung immer empfehlenswert, sicherlich ist diese auch nicht unbedingt preiswert, da liegen die Kosten je nach Anbieter und Umfang ab 800,- Euro , jedoch kann sich das sehr schnell rentieren wenn aufgrund der Messung der Aufwand um ein vielfaches reduziert wird. Weiterhin nützt der beste Schallschutz nichts wenn keine Schallschutzfenster eingesetzt wurden bzw. werden.

Alte Ladenfenster sind oft nur einfach- oder zu dünn doppelverglast, hierbei arbeiten die Scheiben in bestimmten Frequenzbereichen wie ein zusätzlicher Resonanzkörper ( oft festzustellen bei alten Bierstuben, wenn man draussen vor dem Fenster den Eindruck hat, das die Musik hier lauter wäre als drinnen).

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